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PRESSE UND AKTIONEN |
PRESSE, Kölner Stadtanzeiger, VON THOMAS RAUSCH, 15.11.06
Ein Spaziergang mit den Augen

ine der Abbildungen aus dem Buch: der Abbruch
des Bensberger Krankenhauses 1967.
Bergisch Gladbach - „Man erfährt
im Buch inhaltlich mehr als in der Ausstellung,
die größeren Seherlebnisse hat
man aber sicher hier im Haus“, sagt
Villa-Zanders-Direktor Wolfgang Vomm. Er
empfiehlt den Band „Bürgerburg
und Musenvilla“ als ergänzende
Lektüre zu einem Ausstellungsrundgang.
Vomm und Albert Eßer vom Stadtarchiv
haben das Buch herausgegeben, es ist kein
Katalog im herkömmlichen Sinn, sondern
eine umfangreich bebilderte Sammlung von
Aufsätzen. Viele der Abbildungen sind
bisher nicht veröffentlicht, der Leser
sieht damit die Villa Zanders, die alte Burg
und das heutige Rathaus Bensberg sowie das
Bensberger Barockschloss aus teilweise neuer
Perspektive.
Die acht Aufsätze in dem Band beleuchten
nicht nur die Bau- und Nutzungsgeschichte
der drei zentralen Herrschaftsbauten in Bergisch
Gladbach, sondern auch ihre Bedeutung für
das Selbstverständnis der Bürger.
Die Geschichte der Villa Zanders wird erstmals
umfassend dargestellt, Vomm hat zahlreiche
bisher nicht bekannte Quellen aufgetan. Auch
zur alten Burg, die im Rathaus Bensberg aufgegangen
ist, bietet das Buch neue Erkenntnisse: Andrea
Knitter stellt mehrere Modelle des Rathauses
in der Planungsphase vor, Helmut Reif berichtet
von der Suche nach Bauresten der alten Burg
beim Abbruch des Bensberger Krankenhauses
1967. Im Mittelpunkt des Bandes steht der
größte Herrschaftsbau in Bergisch
Gladbach, das Bensberger Barockschloss. Hans-Jürgen
Greggersen schildert Planung und Errichtung
des Gebäudes, Max Morsches die unterschiedlichen
Nutzungen und Umbauten bis zur Eröffnung
des heutigen Grandhotels. Harald Herzog beschreibt
die barocke Schlossarchitektur im Rheinland
- und weist dem Bensberger Schloss einen
besonderen Stellenwert zu. Um die Feiern
und Veranstaltungen auf dem Platz vor dem
Schloss geht es in einem Beitrag von Eßer,
Andrea Suhr betrachtet das Schloss als Gegenstand
von Bensberg-Andenken und Werbung. Mit 199
Seiten und über 170 Abbildungen bietet
das Buch ein wertvolles stadtgeschichtliches
Dossier. „Das sollte unter keinem Weihnachtsbaum
fehlen“, findet Vomm.
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PRESSE, Kölnische
Rundschau, Montag 05. Dezember 2005
Acht Reisen durch den Gladbacher
Himmel
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BERGISCH GLADBACH. „Das
Buch gehört als Pflichtlektüre
in jeden Gladbacher Bücherschrank“,
wirbt Bürgermeister Klaus Orth für
die neueste Publikation zum 150-jährigen
Bestehen der Gladbacher Stadtrechte im kommenden
Jahr.
„500 Meter über Bergisch Gladbach“ heißt
das Werk, das 83,1 Quadratkilometer verteilt
auf 145 farbigen Einzelaufnahmen aus der
Vogelperspektive ablichtet. Dafür setzte
sich Stadtfotograf Peter Mattes zwischen
2001 und 2005 achtmal in die einmotorige
Piper PA 18 von Günter Asselborn und
ließ sich von dem Piloten des Bergischen
Luftsportvereins durch den Himmel der Kreisstadt |
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chauffieren
- bei offenem Fenster, Kamera im Anschlag.
Entstanden ist eine nahezu lückenlose fotografische Inventarisierung
der Jubiläumsstadt aus der Luft, die der
Paffrather Verleger Alfred Raß in seiner
Rass'schen Verlagsgesellschaft auf 140 Seiten
produzierte und für 24,80 Euro in den
Buchhandel brachte. Stadtgrafiker Heiko Thurm
sorgte dafür, dass sich der schlanke Text
unaufdringlich den Bildern unterordnet, Stadtpressesprecher
Peter Schlösser kondensierte aus den Materialvorlagen
des Stadtarchivs prägnante kleine Einleitungstexte
zu den einzelnen Stadtteilkapiteln.
Überwältigend beim Eindruck von oben: Die Dominanz der Farbe Grün.
Gladbach ist seinen Wurzeln treu und eine Gartenstadt geblieben, ein Waldanteil
von 38,5 Prozent spricht für sich.
Fazit: Ein wunderbares Buchgeschenk für
Freunde der kleinen Großstadt am Rande
des bergischen Landes.
VON GISBERT FRANKEN
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PRESSE, Kölner
Stadtanzeiger, Donnerstag 16. September 2005
Tiefer Einblick in den Ausschnitt
Carl Cüppers stellt sein neues Buch „Guten Morgen, Fräulein Roggendorf“ vor.
Eine
Personengruppe mittleren Alters wird grob zurechtgewiesen
und stellt sich artig hintereinander auf. Jeder hat einen Partner
an der Hand und blickt eingeschüchtert zu Boden. Als die
große Glocke an der Tür mit aller Wucht geläutet
wird und der strenge Herr Oberlehrer die Schulklasse in den
alten Klassenraum zitiert, können sich einige in der
Gruppe das Lachen dann doch nicht verkneifen.
Dieses lustige Schauspiel bot sich auch am Freitag im Schulmuseum
Bergisch Gladbach. Doch die gemütliche Kaffeerunde im
Haupthaus verriet den besonderen Anlass dieses Tages.
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Carl Cüppers, Gründer des Museums, stellte sein
neues Buch „Guten Morgen, Fräulein Roggendorf“ vor.
Das 200 Seiten umfassende Werk schildert die Erinnerungen
eines rheinischen Schulmannes und ist eine autobiografische
Memoirensammlung. Die vielen Episoden rund um das Leben und
die Schulerlebnisse von Carl Cüppers sind versehen mit
viel Humor und Menschlichkeit. Das Buch bietet einen Einblick
in den Schulalltag vergangener Zeiten, bei dem die Freuden
und Weggefährten im Vordergrund stehen. „Der Stock
des autoritären Lehrers kommt also nicht im Buch vor“,
so Museumsdirektor Wolfgang Vomm. Pünktlich zu seinem
85. Geburtstag erscheint das zweite Buch von Carl Cüppers
bei der Rass'schen Verlagsgesellschaft. „Ich wollte
ein lustiges und heiteres Buch schreiben“, sagt Cüppers.
Diese Absicht wird schon auf der ersten Seite deutlich, auf
der witzige Zeichnungen und Kindersprüche abgedruckt
sind. Wie der Titel des Buches schon andeutet, handelt es
auch von seiner ersten Lehrerin, Fräulein Roggendorf,
die ihm in vier Unterrichtsjahren nicht nur durch ihren Ausschnitt
tiefere Einblicke vermittelte. „In Fräulein Roggendorf
hab' ich mich sofort verliebt“, sagt Cüppers.
Viele Anekdoten weiß der Autor zu erzählen, wie
die von seiner Vorstellung als neuer Schulrat in Bergisch
Gladbach: Damals schnappte er sich den einzigen noch freien
Parkplatz an der Villa Zanders, der, wie sich später
herausstellte, für den Oberkreisdirektor reserviert
war. „So hab ich direkt einen bleibenden Eindruck hinterlassen“,
erinnert sich Cüppers heute.
Doch trotz des holprigen Starts hat er seine Berufung nach
Bergisch Gladbach an keinem Tag bereut. Schließlich
war dieser Schritt Voraussetzung für die Gründung
des Bergischen Schulmuseums. Eine seiner ersten Amtshandlungen
als neuer Schulrat war es, die Speicher und Container der
Schule zu durchstöbern, um Überbleibsel der einklassigen
Schulen zu retten. Eindrücke einer längst vergessenen
Zeit, die sonst nur im Museum zu bestaunen sind, finden sich
jetzt auch in seinem neuen Buch wieder. Für 19,80 Euro
ist es in jeder Buchhandlung zu erwerben.
VON TIM ROTTLÄNDER
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PRESSE, Bergische Landeszeitung,
Freitag 2. November 2001
Der Drei-Sterne-Koch Dieter Müller probierte mit
kleinen Nachwuchsköchen Rezepte aus
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Pizza für Pänz
jas Bergisch Gladbach.
Kritische Kinderaugen und Teller, die für
den kleinen Gaumen absolut tabu sind? Damit hat auch
Dieter Müller zuweilen zu kämpfen. Und so
tarnt der Drei-Sterne-Koch schon einmal einen bestbenoteten
Steinbutt als hunds-gemeines Fischstäbchen, auch
wenn das eigentlich ein Fauxpas ist.
Aber Müller weiß auch, dass Kinder gute Küche
schätzen können. Und hat ein Koch ihre Zustimmung,
„ist alles gewonnen." Grund: Die Kleinen
entscheiden, wohin man ausgeht. Nicht die Eltern.
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Und so nahm sich der Lerbacher Lehrmeister gestern
viel Zeit, um zusammen mit Kindern and Jugendlichen
zu kochen. Ganz ohne Vorlage war das allerdings
nicht. Denn die Gladbacher Autorin Gertraud Sander
hat ein fulminantes Buch im Rass-Verlag herausgegeben,
das Kü+chenfrust
mit Finesse begegnet. Nichts kommt aus der Tüte.
"Nudeln, Tomaten, Knoblauch and mehr" heißt
das 29,90 Mark teure Kochbuch der etwas anderen Art.
Lustig hat es Sander illustriert and Radiorowdy Olaf
Bürger alias Edno Bommel (Vorsicht Bommel) hat
den Klappentext geschrieben. Vorwort: Dieter Müller.
Seine Tochter Sophie Hanna hat ein Fischrezept beigesteuert.
Pikant: Die Schuppen sind aus Staudensellerie.
Zurück zur Profikochstunde für die Pänz:
Kleine Pizzas standen auf dem Programm. Da wummerte
ein gewaltiges Nudelholz and als Müller im gemütlichen
süddeutschen Dialekt über die Wichtigkeit
des Riechsinns erzählte, fühlte man sich direkt
an den Hauffschen Märchenchefkoch Zwerg Nase erinnert.
"In Deutschland ist das alles etwas schwierig",
bedauerte Dieter Müller die strengen Blicke, sobald
die Nase in die Ware gesteckt wird. Aber er bleibt dabei:
Die Qualität der Zutaten muss stimmen.
Dass „junges Gemüse" auf den Teller
einen besonderen Zauber ausmacht, erfuhren die kleinen
Kochkünstler and auch, dass die Vorbereitung die
ganze Aufmerksamkeit des Kochs fordert. Und zum Schluss
stand fest: es schmeckte vorzüglich!
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PRESSE, VIGO Special 5-2001
Mut-Macher "Max träumt von Lola"
"Max träumt von Lola" heißt ein Buch, das sich an Menschen wendet, die wegen einer Erkrankung lange Zeit im Bett verbringen müssen. Die Gestaltung des Buches - Großdruck, handliches Format, Spiralbindung - ist auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten. Wie wichtig es ist, Freude zu vermitteln, weiß Autorin Getraud Sander aus eigener Erfahrung: Sie begleitete ihre herzkranke Tochter über viele Jahre hinweg bis zu deren Tod. Das Buch ist in der Rass´schen
Verlagsgesellschaft erschienen und kostet 29,80 Mark.
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PRESSE, Kölner Stadtanzeiger vom 10.Oktober 2001
Tricks für junge Köche
Pfannkuchen, Currywurst oder Zander auf Basilikumrisotto:
Gleich zwei neu erschienene Kochbücher wollen Kindern Lust aufs Kochen machen. "Nudeln, Tomaten, Knoblauch und mehr" von Gertraud Sander wartet mit einer Menge leckerer, aber vor allem einfacher Gerichte auf. Für blutige Anfänger gibt es "Mit Käse überlaufenes Brot", fortgeschrittene kleine Köche können sich an türkischer Pizza oder Quiche mit Schinken versuchen. Liebevoll wird jeder Schritt erklärt und manchmal durch kleine Zeichnungen verdeutlicht. Sich Zeit zum Kochen zu nehmen, ist gut und macht zufrieden, meint Drei-Sterne-Koch Dieter Müller im Vorwort. Dem Buch von Getraud Sander gelingt es, ein Stück
dieser Begeisterung zu vermitteln. Leider fehlen Fotos oder
bunte Illustrationen. (ab 8)
Auch das zweite Kochbuch ist eher spärlich bebildert, dafür aber mit umso raffinierteren Rezepten bestückt. In "Kinderküche spitzenmäßig" kochen 24 "Spitzenköche" für
Kinder ...
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MONTAG, 11. JUNI 2001
PRÄSENTATION DES BUCHES "Max träumt von Lola"
um 19.30 Uhr
im Ratssaal Bensberg
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