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Ein wirklich bunter Arbeitstag


VON STEPHANIE PEINE, Kölner Stadt-Anzeiger 31.07.2006

DruckerEr macht jeden Tag eine stattliche Auflage: Ein Drucker benötigt ein gutes Auge, sicheres Farbempfinden - und Flexibilität.

Bergisch Gladbach - Wenn Tim Buchholz „seine“ Texte begutachtet, dann berührt er mit der Nase fast den Papierbogen. Denn dem 31-Jährigen geht es weniger um den Inhalt als vielmehr um Form und Farbe - und da muss jedes Detail stimmen: Tim Buchholz ist gelernter Drucker.

LEHRSTELLE FREI
Erst durch seine Arbeit wird aus einem Text ein Buch, aus einem Spruch ein Plakat, aus einer Beschreibung eine Werbebroschüre.

Während die beiden Druckmaschinen in der Halle rattern und die ersten Bögen der Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte von der Walze laufen, überprüft der Drucker mit der Lupe akribisch jede Seite. Dabei gilt sein besonderes Augenmerk den historischen Fotos auf den Seiten. „Ich muss kontrollieren, ob die Farbe gleichmäßig über die Bögen verteilt ist“, erklärt er. „Die Kunst ist, dass der letzte Druck genauso aussieht wie der erste - wer das kann, ist gut“, sagt Buchholz, der stolz darauf ist, 1995 die beste Prüfungsarbeit in Nordrhein-Westfalen abgelegt zu haben.

Wer in seine Fußstapfen treten will, hat dazu Gelegenheit. Die Druckerei Rass in Paffrath sucht einen Auszubildenden - händeringend. Denn trotz der Flaute auf dem Arbeitsmarkt laufen dem Inhaber Alfred Rass junior die jungen Bewerber nicht gerade die Tür ein: Auf die letzte Anzeige hätten sich nur einige wenige Kandidaten gemeldet. „Es mangelt an der Einstellung“, kritisiert der einstellungswillige Rass. „Heute ist niemand mehr bereit, sich den Herausforderungen der Kunden zu stellen“, glaubt der Inhaber der Druckerei, die 1953 von seinem Vater gegründet worden ist. „Wir können aber nur mit flexiblen Leuten bestehen.“ Daher vertraue er bei Bewerbern weniger auf Schulnoten als vielmehr auf den persönlichen Eindruck.

Für den Familienbetrieb mit 17 Mitarbeitern, so Rass, sei neben einem guten Auge, einem sicheren Farbempfinden und technischem Verständnis des Bewerbers besonders dessen Teamfähigkeit wichtig. Die Druckerei Rass bietet ihren Kunden den vollen Service vom Entwurf über den Druck, Schnitt und die Falzung bis zum Versand von Broschüren, Prospekten, Flyern, Geschäftsdrucksachen, Zeitschriften, Büchern und Plakaten. „Zu den Kunden zählen unter anderen alle Krankenhäuser unserer Stadt“, berichtet Mitarbeiterin Hildegard Stier. Und wie die Jubiläumsschrift beweist, lässt auch die Stadt hier drucken. Die Ausbildung zum Drucker dauert drei Jahre (siehe „Das Berufsbild“). Im ersten Jahr würden dem Lehrling die Abläufe in Haus gezeigt, sagt Buchholz. Vielleicht lerne er auch bereits, beim Einspannen der Druckplatten zu helfen. Im folgenden Lehrjahr dürfe der Azubi dann auch schon allein an die Maschinen und einfache Drucke erstellen, bevor er bis zum Ende der Ausbildung das selbstständige Drucken beherrsche, so Buchholz. Seine Berufswahl bereut er nicht, weil die Tätigkeit so abwechslungsreich sei: „Man hat eigentlich nie zwei Tage lang den selben Auftrag“, sagt er. Neulinge staunten aber regelmäßig darüber, wie anstrengend es sei, acht Stunden lang durch die Halle zu laufen oder immer wieder auf die Druckmaschine klettern zu müssen: „Die sind nach kürzester Zeit fertig“, berichtet Buchholz grinsend. „Gefährlich oder gesundheitsschädlich wie früher ist es aber nicht mehr“, fügt er beruhigend hinzu. Riskante Maschinen und aggressive Chemikalien gehörten der Vergangenheit an. Buchholz: „Der Beruf des Druckers ist weniger gefährlich als der des Waldarbeiters.“

 


RASS auf der 4. EvK-Gesundheitsmesse

RASS - Die Druckerei - präsentierte sich als Partner des Evangelischen Krankenhauses Bergisch Gladbach auf der EvK-Gesundheitsmesse am Wochenende des  20. und 21. Mai 2006.

Den Besuchern wurde die Verbundenheit von Druckerei und EvK deutlich durch alle auf der Messe verwendeten EvK-Drucksachen.

Die Druckerei und ihre Produkte standen im Mittelpunkt der Standpräsentation.

Ebenso erhielten die interessierten Messebesucher einen Einblick in die aktuellen Titel der Raß'schen Verlagsgesellschaft, zu denen die Bücher „Guten Morgen Fräulein Roggendorf" und „Bomben, Kaugummi und Swing" sowie der Bildband „500 Meter über Bergisch Gladbach“, erschienen zum 150. Jubiläum der Stadt Bergisch Gladbach, gehören.

Das Magazin „rhein&berg" der rhein&berg Verlagsgesellschaft hat mit seinen Themen und seiner Qualität die Messebesucher sehr angesprochen. Viele fanden die Idee wunderbar, mit einem Geschenkabo – 4 Ausgaben für ein Jahr – Freunden oder Verwandten zu Feierlichkeiten eine Freude zu bereiten, und setzten sie gleich in die Tat um.








EvK Gesundheitsmesse

RASS Druck & Kommunikation

rhein berg magazin

RASS bildet aus - erfolgreich!

Unsere diesjährig zur Abschlußprüfung bei der IHK angemeldeten Auszubildenden haben erfolgreich Ihre Prüfungen bestanden.


Dominik Frangenberg,

begann bei uns am 01.08.2002
das letzte Jahr seiner Ausbildung zum Mediengestalter für Digital-
und Printmedien, Fachrichtung "Mediendesign". Begonnen hatte
er seine Ausbildung in Hamburg.

Peter Sander,

begann seine Ausbildung zum Drucker am 01.08.2000







RASS sportlich - Kick in GL!
FORD Lüttgen - Street Soccer Cup Bergisch Gladbach

Die RASS GmbH & Co. KG - Druck & Kommunikation nahm am 14. Juni an dem vom FORD Autohaus Lüttgen ausgerichteten Bergisch Gladbacher Street Soccer Cup teil.

Die eigens für dieses Event gebildtete Fußball-Truppe aus unserem Hause, spielte vormittags bei bestem Fußballwetter in der ersten Vorrundengruppe.

Der auf dem Konrad-Adenauer-Platz aufgestellte Street Soccer-"Käfig" wurde für unser Team zum Prüfstand der fussballerischen Fähigkeiten, bei dem der Spaßfaktor selbstverständlich nicht zu kurz kam.

Nach folgenden Ergebnissen

RASS GmbH & Co. KG - Zanders Feinpapiere GmbH 6:8 
RASS GmbH & Co. KG - IKH Ing.Ges.mbH 10:1 
Adels Contact - RASS GmbH & Co. KG 6:3 
RASS GmbH & Co. KG - Theegarten Autolackiererei 7:8 

war das Turnier für unsere Kicker zwar schon nach der Vorrunde beendet, aber auch hier stand der Olympische Gedanke im Vordergrund: "Dabei sein ist alles!"

Für unser Team spielten:
• Alfred Raß
• Marc Raß
• Harald Höller
• Tim Buchholz
• Martin Plümpe
• Jürgen Stier















STADTGESPRÄCH aus GLKompakt 04/2002

Mit Alfred Raß:
Das Paffrather "MEDIENHAUS" entwickelt sich


Als Alfred Raß (45) den Druckerei-Betrieb im Ortsteil Paffrath 1985 von seinem Vater übernahm, war von den "Neuen Medien" öffentlich noch keine Rede.
Trotzdem wusste der Diplom-Ingenieur, dass man mit der Zeit gehen muss und modernisierte das 1953 gegründete Unternehmen.
Und heute? Hat der Print-Bereich gegen die Elektronik überhaupt noch eine Chance?

Wir sprachen mit dem erfolgreichen Firmen-Chef von Rass Druck & Kommunikation.





Dem Druckerei-Gewerbe geht es ganz allgemein nicht rosig. Siehe auch aktuelle Veränderungen bei Lübbe. Leidet der Print z.B. durch die Verbreitung von PC und Farbdruckern in Büros und Haushalten?
Raß:
Das kommt ganz darauf an. Im Formularbereich zum Beispiel drucken sich die Firmen ihre Papiere heute zumeist auf dem eigenen PC. Da hat sich die Auftragslage radikal reduziert. Das betrifft auch Geschäftspapiere. Da lässt man sich oft nur noch das farbige Logo herstellen und macht den Rest in der Firma selber.

Trotzdem lebt ihr Unternehmen zur Zeit noch in erster Linie vom Druck. Was drucken Sie?
Raß:
Wir arbeiten viel für die Werbung, machen Broschüren und Plakate, müssen uns darüber im klaren sein, dass wir mit dem Drucken allein völlig austauschbar wären mit anderen Druckereien. Da zählt heute nur noch der Preis. Deshalb gibt es auch kaum noch Stammkundschaft.

Gibt es neue Geschäftsfelder?
Raß:
Wir spezialisieren uns auf ausgefallene Dinge und scheuen uns vor keiner neuartigen Herausforderung.

Hat Papier überhaupt noch eine Chance?
Raß:
Aber ja. Das Papier wird niemals vom Markt verschwinden. Das Geschäft verlagert sich nur. Weil wir bessere Maschinen haben und immer schneller drucken können, was der Kunde natürlich auszunutzen weiß. Wer da nicht flexibel ist, wird auf der Strecke bleiben. Viele Druckereien haben ja inzwischen auch schon Insolvenz angemeldet.

Was ist also Ihre Stärke?
Raß:
Wir sind bekannt für Flexibilität, Qualität und absolute Zuverlässigkeit. In allen Bereichen.

Sie haben aus der ehemals reinen Druckerei inzwischen ein Medienhaus - wie Sie es nennen - gemacht. Was haben Sie da alles zu bieten?
Raß:
Wir haben auf der Suche nach weiteren Standbeinen zum Beispiel im September 2000 einen Verlag gegründet, in dem wir Kinderbücher herausgeben. In der Rass'schen Verlagsgesellschaft. Und gerade haben wir mit Freunden den CuraMed Verlag gegründet, in dem wir sowohl eine Publikumszeitschrift als auch eine medizinische Fachzeitschrift herausgeben wollen.

Wie reagieren Ihre Mitbewerber?
Raß:
Wir haben in Bergisch Gladbach ein ausgesprochen kollegiales Verhältnis miteinander. Hans Martin Heider z.B. von Heider-Druck hat mir für das verlegerische Buchgeschäft wertvolle Tips gegeben.

Zurück zu den Neuen Medien. Haben Sie damit auch zu tun?
Raß:
Natürlich. Deshalb sprechen wir ja auch vom Medienhaus. Und ich meine unsere schon stattliche Kompetenz für aufwendige CD-ROM-Produktionen. Für Animationen auf Messen zum Beispiel.

Und das Internet?
Raß:
Mindestens 60% der Bestellungen gehen bereits übers Internet. Wir nutzen es außerdem für Präsentationen, für Aufklärung und Kunden-Kommunikation. Und wir machen interne Schulungen für unsere Kunden.

Internet keine Konkurrenz?
Raß:
Nein, auf gedrucktes Papier, ob Broschüren oder Plakate, will zum Glück noch niemand verzichten.

von Eberhard Gravenstein